Werner Basch

geb. 16.05.1908, Berlin –
gest. 21.12.1944, Kaufering/KZ Dachau
Portraitfoto Werner Basch

Werner Basch wird am 16. Mai 1908 in Berlin geboren. 1939 wohnt er zusammen mit seiner Frau Ilse, geborene Caro, und seiner Mutter Hulda Basch in Berlin-Schöneberg. Die „Zentrale Dienststelle für Juden“ des Berliner Arbeitsamtes vermittelt ihn zur Zwangsarbeit in die Blindenwerkstatt Otto Weidt, wo er ab 1941 tätig ist. Obwohl Büroarbeit für Jüdinnen und Juden verboten ist, beschäftigt Otto Weidt ihn als Buchhalter. Ilse Basch arbeitet bei der Jüdischen Gemeinde.
Am 16. Juni 1943 wird das Ehepaar Basch in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Hulda Basch ist dort bereits seit acht Monaten inhaftiert. Otto Weidt schickt der Familie mehrere Lebensmittelpakete. Hulda Basch stirbt im April 1944 im Alter von 70 Jahren in Theresienstadt. Am 29. September 1944 wird Werner Basch in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert, seine Frau Ilse einen Monat später. Werner Basch kommt am 10. Oktober 1944 in das KZ Dachau und stirbt am 21. Dezember 1944 im Außenkommando Kaufering. Seine Frau Ilse wird in Auschwitz-Birkenau ermordet.

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