360°-Panorama des Verstecks

In diesem fensterlosen Raum am Ende der Blindenwerkstatt lebt die Familie Horn neun Monate lang. Der Türrahmen ist durch einen Kleiderschrank verstellt, durch den das fensterlose Versteck betreten werden kann. Im Oktober 1943 wird die Familie Horn bei einer Razzia entdeckt und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Die 360°-Aufnahme zeigt den heutigen Zustand des Raumes im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.

 

Beschreibung des 360°-Panorama des Verstecks

In diesem fensterlosen Raum am Ende der Blindenwerkstatt lebt die Familie Horn 1943 neun Monate lang. Der Türrahmen ist damals durch einen Kleiderschrank verstellt, durch den das fensterlose Versteck betreten werden kann. Im Oktober 1943 wird die Familie Horn bei einer Razzia entdeckt und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Die 360°-Aufnahme zeigt den heutigen Zustand des Raumes im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt.

Mithilfe der Maus lässt sich durch den Raum navigieren und jeder Winkel erkunden.

Wir betreten den Raum an seiner Längsseite durch die Türen eines schlichten, weißen Schrankes. Der Raum misst nur wenige Quadratmeter: ungefähr vier Meter in der Länge, drei in der Breite und zweieinhalb Meter in der Höhe.   

Der Boden besteht aus breiten, abgenutzten Holzdielen, deren matte, dunkelbraune Lackierung an vielen Stellen abgesprungen ist. Die Zimmerdecke ist von langen Rissen durchzogen. Über die rechte Hälfte der Decke, in der Nähe der ehemaligen Brandschutztür, erstreckt sich ein großer, gelblich verfärbter Fleck, der von einem altem Wasserschaden herrührt.

Auf die tapetenlose, verputzte Wand in gebrochenem Weiß ist ein hellrotes, florales Muster aufgedruckt. Dieses Muster wird an jeder Wand von einem etwa 20 Zentimeter breiten, hellblauen Band eingerahmt, das unten bis an die dunkelbraune Sockelleiste reicht. Oben und an den Seiten wird das blaue Band von einer Linie in Dunkelrot eingefasst. Dieser blau-rote Rahmen endet circa 30 Zentimeter unter der Zimmerdecke. (Über Wand streichen) Der Putz selbst ist von kleinen Löchern übersät. (Über Wand streichen)

Gegenüber der Tür, in der anderen Längsseite des Raumes, befindet sich in anderthalb Meter Höhe eine 30 mal 40 Zentimeter große, etwa zwei Zentimeter tiefe Einbuchtung in gebrochenem Weiß in der Wand.

Links neben der Tür, deren schmaler Holzrahmen dunkelbraun lackiert ist, steht ein kleiner, ebenfalls dunkelbrauner Kachelofen. Er ist etwa 1,20 Meter hoch und 80 Zentimeter breit. Sein schwarzes Ofenrohr … (dagegen Klopfen) … führt etwa einen Meter in die Höhe, macht dann einen Knick und endet in der linken Querwand.

In der rechten Wand befindet sich auf Fensterhöhe eine mit großen Steinen zugemauerte Öffnung … (dagegen Klopfen) …. Sie ist ungefähr 1,20 Meter hoch, 80 Zentimeter breit und 20 Zentimeter tief. Hier befand sich eine Brandschutztür, wovon Türscharniere in einem dunkelrot lackierten Türrahmen Zeugnis tragen.