Jahresübersicht 2018

Wenn Sie regelmäßig zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden möchten, nehmen wir Sie gern in den Veranstaltungsverteiler des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt auf. Bitte verwenden Sie dafür unser Online-Anmeldeformular.

17.04.2018 um 13.30 Uhr

Einladung zum 1. Spatenstich, Otto-Weidt-Platz, Europacity Berlin

Regine Günther, Senatorin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und
Inge Deutschkron, Schriftstellerin und Zeitzeugin
laden Sie herzlich zum 1. Spatenstich für den
Otto-Weidt-Platz in der Europacity Berlin ein.

Der Namensgeber des Platzes ist Otto Weidt, der während der Nazi-Herrschaft vielen Menschen geholfen hat, diese Zeit in Würde zu überleben.

Wir freuen uns, Sie am 17. April 2018 um 13.30 Uhr persönlich begrüßen zu dürfen.

Treffpunkt: Heidestraße, Nähe Hauptbahnhof

11.04.2018 um 19 Uhr

Gespräch mit Salomea Genin: "Ein jüdisches Kind im Berlin der 1930er Jahre"

Salomea Genin wurde 1932 als drittes Kind osteuropäischer Juden in Berlin geboren. Bevor ihr 1939 mit ihrer Mutter und ihren Schwestern noch die Flucht nach Australien gelang, erlebte sie ihre Kindheit am Rande des Scheunenviertels in einem erstarkenden nationalsozialistischen System.

Ihre Geschichte, beginnend bei dem Bruch ihrer Mutter mit ihrer frommen polnisch-jüdischen Familie, schrieb Salomea Genin seit den 1989er Jahren auf, welche unter dem Titel "Scheindl und Salomea" 1992 veröffentlicht wurde.

Anknüpfend an "Scheindl und Salomea" sollen im Gespräch mit Salomea Genin besonders ihre Erlebnisse im nationalsozialistischen Berlin sowie ihre Flucht nach Australien betrachtet werden. Die Veranstaltung wird moderiert von Franziska Drechsler.

27.02.2018 um 16 Uhr

Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude: es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.

Programm:
16.00 Uhr Stilles Gedenken am Mahnmal
Große Hamburger Straße
16.25 Uhr Gedenkfeier in der Rosenstraße
17.00 Uhr Zeitzeugengespräch mit Petra und Franz Michalski und Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Tiergarten im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18

29.01.2018 um 15.00

Gedenkveranstaltung des Fördervereins und der Inge Deutschkron Stiftung für die ermordeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Blindenwerkstatt Otto Weidt in der ehemaligen Jüdischen Blindenanstalt in Berlin-Steglitz

Auch in diesem Jahr wollen wir zum Holocaust-Gedenktag der ermordeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Blindenwerkstatt Otto Weidt gedenken und gemeinsam mit Ihnen am Gedenkstein vor der ehemaligen Jüdischen Blindenanstalt in Berlin-Steglitz Blumen niederlegen.

Programm:

• Begrüßung Dr. Clark Peddicord, Vorsitzender des "Philosophia Europa e.V."
• Begrüßung André Schmitz, Vorsitzender des Fördervereins "Blindes Vertrauen e.V."
• Einleitung Inge Deutschkron, Ehrenvorsitzende des Fördervereins
• Lesung mit Inge Deutschkron und André Schmitz
• Das Programm wird musikalisch begleitet von Constantin Siepermann auf dem Cello.
• Blumenniederlegung am Gedenkstein

Ort: Ehemalige Jüdische Blindenanstalt, Wrangelstraße 6, 12165 Berlin-Steglitz