Schließung der Dauerausstellung vom 1.1.2023 bis 1.5.2023

Die Dauerausstellung des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt muss leider wegen ihrer grundlegenden Erneuerung vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Mai 2023 für Einzelbesucher*innen geschlossen bleiben.

In dieser Zeit können daher leider keine Führungen durch die Dauerausstellung stattfinden. Alternativ bieten wir in diesem Zeitraum montags bis freitags Außenrundgänge mit einer Einführung zur Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Unser Seminarprogramm (Workshops und Spurensuche) kann weiterhin ohne Einschränkungen gebucht werden.

Pädagogische Angebote

 

Gerne können Sie wieder Gruppenbesuche, Führungen und Seminare vor Ort buchen. Aufgrund des Infektionsgeschehens der Covid-19-Pandemie kann bei Veranstaltungen vor Ort eventuell eine Buchungsänderung erforderlich werden.

Bei Bildungsveranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Zugangs- und Hygieneregeln. Wichtige aktuelle Informationen für gebuchte Veranstaltungen erhalten Sie rechtzeitig vor Ihrem Besuch.

Zur Buchung unserer Bildungsveranstaltungen nutzen Sie bitte unseren Buchungskalender.
Die Anmeldung sollte 6-8 Wochen vor dem gewünschten Termin erfolgen.

Zu unserem Bildungsangebot beraten wir Sie gerne unter info(at)museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter 030 / 28 59 94 07.

Alternativ bieten wir Ihnen gerne interaktive Online-Seminare an. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier ...

 

Für Schulklassen und Jugendgruppen bieten wir neben den Führungen auch verschiedene Projekttage an, die sich an unterschiedlichen Altersstufen und Themenschwerpunkten orientieren.

1.     Vorlese-Workshop zum Kinderbuch „Papa Weidt“ (Klassenstufe 4 bis 6)

2.     "Spurensuche - Jüdisches Leben und nationalsozialistische Verfolgung rund um den Hackeschen Markt" (Klassenstufe 4 bis 6)

3.     "Spurensuche – Otto Weidt und die Hilfen für Verfolgte rund um den Hackeschen Markt 1940-1945" (Klassenstufen 7 bis 13)

4.   "Geschichte in Bewegung" – 3tägige Kooperationsangebote zu NS-Zeit, Erinnerungspolitik, Demokratieverständnis und vielfältiger Gesellschaft (Klassenstufe 5 bis 13)

1. Vorlese-Workshop zum Kinderbuch „Papa Weidt“

Der Workshop eignet sich gut für 4. bis 6. Klassen. Wir lesen im Seminarraum des Museums in entspannter Runde das Kinderbuch „Papa Weidt“ und entdecken dann gemeinsam mit den Schüler/innen die Buchgeschichten in der Ausstellung, wo das Thema weiter vertieft wird.

Dieser Projekttag eignet sich besonders für Kinder mit sehr wenig Vorkenntnissen.

Gruppengröße: bis 20 Personen
Dauer: 2 Stunden
Der Projekttag ist kostenfrei.




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2. "Spurensuche - Jüdisches Leben und nationalsozialistische Verfolgung rund um den Hackeschen Markt"

Das Anliegen unserer „Spurensuche“ ist es, Kindern einen altersgerechten Zugang zum Thema Juden und Judentum in Deutschland vor und während der Shoah zu bieten. Dazu gehört es, Grundkenntnisse über Judentum, jüdische Religion, Kultur und Tradition zu vermitteln, um Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zur eigenen Lebenswelt zu erkennen und zu verstehen.

An Hand von biographischem Lernen wollen wir die Geschichte Berlins zwischen 1933 und 1945 näher bringen. Die „Spurensuche“ soll einen Spannungsbogen von der Vergangenheit zur Gegenwart erzeugen, um so Kinder für die Themen Ausgrenzung und Verfolgung, aber auch Zivilcourage und Widerstand zu sensibilisieren.

Die Schüler/innen suchen in kleinen Teams mit Hilfe eines Umgebungsstadtplanes und Aufgabenkarten nach Spuren. Sie entdecken selbstständig die historischen Orte und Denkmale rund um das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und tauschen danach im Museum ihre Ergebnisse aus.
Der Workshop ist für Schüler/innen der 4.-6. Klassen geeignet.

Gruppengröße: bis 30 Personen
Dauer: 3 Stunden (inkl. Pause)
Der Projekttag ist kostenfrei.

 

 

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3. "Spurensuche – Otto Weidt und die Hilfen für Verfolgte rund um den Hackeschen Markt 1940-1945"

In der Spurensuche für die Sekundarstufe beschäftigen sich die Schüler*innen mit dem Thema „Widerstand gegen die Judenverfolgung“ rund um den Hackeschen Markt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Hilfe, die Otto Weidt und sein Kreis von Unterstützer*innen für Verfolgte geleistet haben. Aber auch andere Geschichten, die von Untertauchen, Hilfe und Widerstand erzählen, können die Schüler*innen hier selbst entdecken. Darüber hinaus sind ehemalige Täterorte der nationalsozialistischen Judenverfolgung ebenfalls Teil der Spurensuche.

Die Schüler*innen suchen in kleinen Teams mit Hilfe eines Umgebungsstadtplanes und Aufgabenkarten nach Spuren. Sie entdecken selbstständig die historischen Orte und Denkmale rund um das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und tauschen anschließend im Museum ihre Ergebnisse aus.

Gruppengröße: bis 32 Personen
Dauer: 4 Stunden
(inkl. Pause)
Der Projekttag ist kostenfrei.

 

4. Geschichte in Bewegung

Kombinierte Bildungsangebote zu NS-Zeit, Erinnerungspolitik, Demokratieverständnis und vielfältiger Gesellschaft

Im Netzwerk "Geschichte in Bewegung" haben sich elf Einrichtungen der historisch-politischen Bildung zusammengefunden, um in ihrer Bildungsarbeit neue und gemeinsame Wege zu gehen. Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt ist eine dieser Einrichtungen.

Neun unterschiedliche dreitägige Angebote. Jede Sequenz ist einem Schwerpunktthema gewidmet und führt Ihre Schülerinnen und Schüler in mehrere Häuser. Drei Tage - drei Orte - drei Ansätze.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage von "Geschichte in Bewegung" unter:

www.geschichte-in-bewegung.de

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Ausstellung Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt © Gedenkstätte Deutscher Widerstand / Thomas Bruns
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Ausstellung Anne Frank Zentrum
Anne Frank Zentrum