1. Vorlese-Workshop zum Kinderbuch „Papa Weidt“

Er eignet sich gut für kleinere Gruppen der vierten bis sechsten Klasse. Wir lesen im Seminarraum des Museums in entspannter Runde das Kinderbuch „Papa Weidt“ und entdecken dann gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Buchgeschichten in der Ausstellung, wo das Thema weiter vertieft wird.

Dieser Projekttag eignet sich besonders für Kinder mit sehr wenig Vorkenntnissen.

Gruppengröße: bis 20 Personen
Dauer: 2 Stunden
Der Projekttag ist kostenfrei.

Bitte buchen Sie über:
Tel.: 030/ 28 59 94 07
fuehrungen(at)museum-blindenwerkstatt.de

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2. "Spurensuche - Jüdisches Leben und nationalsozialistische Verfolgung rund um den Hackeschen Markt"

Das Anliegen unserer „Spurensuche“ ist es, Kindern einen altersgerechten Zugang zum Thema Juden und Judentum in Deutschland vor und während der Shoah zu bieten. Dazu gehört es, Grundkenntnisse über Judentum, jüdische Religion, Kultur und Tradition zu vermitteln, um Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zur eigenen Lebenswelt zu erkennen und zu verstehen.

An Hand von biographischem Lernen wollen wir die Geschichte Berlins zwischen 1933 und 1945 näher bringen. Die „Spurensuche“ soll einen Spannungsbogen von der Vergangenheit zur Gegenwart erzeugen, um so Kinder für die Themen Ausgrenzung und Verfolgung, aber auch Zivilcourage und Widerstand zu sensibilisieren.

Die Schüler/innen suchen in kleinen Teams mit Hilfe eines Umgebungsstadtplanes und Aufgabenkarten nach Spuren. Sie entdecken selbstständig die historischen Orte und Denkmale rund um das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und tauschen danach im Museum ihre Ergebnisse aus.

Gruppengröße: bis 30 Personen
Dauer: 3 Stunden (incl. Pause)
Der Projekttag ist kostenfrei.

Bitte buchen Sie über:
Tel.: 030/ 28 59 94 07
fuehrungen(at)museum-blindenwerkstatt.de

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3. Projekttag: „Päckchen nach Theresienstadt“

Der Projekttag basiert auf der Sonderausstellung „... und immer wieder bewundern wir Eure mit aufopfernder Liebe prima gepackten Pakete.“ Postkarten aus dem Ghetto Theresienstadt 1943-1944.

Das Angebot bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit dem speziellen Themenfeld Ghetto Theresienstadt und mit den herausragenden logistischen Leistungen Weidts auseinander zu setzen.
Mit Hilfe verschiedener Lernmethoden und unterschiedlicher Medien erarbeiten sich die Jugendlichen am authentischen Ort der Blindenwerkstatt die Hilfsleistungen Weidts und die Sonderstellung des Ghettos Theresienstadt.
Der Projekttag ist geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren mit guten Vorkenntnissen über die Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Wir empfehlen einen vorherigen Besuch der Dauerausstellung des Museums. Zum thematischen Einstieg in den Projekttag stellen wir Ihnen Vorbereitungsbögen und den Ausstellungskatalog zur Verfügung. Weiterführende Informationen zu der Sonderausstellung finden Sie hier.

Gruppengröße: 15 - 25 Personen
Dauer: 4 Stunden
Der Projekttag ist kostenfrei.

Bitte buchen Sie über:
Tel.: 030/ 28 59 94 07
fuehrungen(at)museum-blindenwerkstatt.de

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4. Projekttag in Kooperation mit dem Anne-Frank-Zentrum: „Vom Mut zu helfen. Versteckt in Berlin und Amsterdam“

In unmittelbarer Nachbarschaft des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt befindet sich das Anne Frank Zentrum. Wir bieten Gruppenführungen an, bei denen die Jugendlichen beide Ausstellungen entdecken. Ziel ist es, die Ausstellungen in Beziehung zueinander zu setzen. Das Programm »Vom Mut zu helfen. Versteckt in Berlin und Amsterdam« zielt auf einen Vergleich der Geschichten. Die Biografien der Angestellten der Blindenwerkstatt weisen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zur Geschichte der Familie Frank auf. Ebenso verhält es sich mit den Persönlichkeiten und Motiven der Helferinnen und Helfer. In der Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten steht immer wieder die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten im Zentrum. Die Führung ist geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren mit guten Vorkenntnissen über die Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Der 5-stündige Projekttag ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema.

Gruppengröße: 20 bis 30 Personen
Dauer: 2,5 oder 5 Stunden

Das Kombinationsprogramm ist ausschließlich über das Anne Frank Zentrum buchbar:

Anka Jahneke
Tel.: 030/2888656-10
ausstellung(at)annefrank.de

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5. Projekttag in Kooperation mit der Gedenkstätte Stille Helden und dem Anne-Frank-Zentrum: „Verfolgte Juden und ihre Helfer – drei biografische Ausstellungen am Hackeschen Markt“

In Berlin-Mitte, nahe am Hackeschen Markt, befinden sich drei Erinnerungsorte, die Ausstellungen zur Judenverfolgung im Nationalsozialismus zeigen: die Gedenkstätte Stille Helden, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und das Anne Frank Zentrum.

Die drei Einrichtungen bieten ein gemeinsames pädagogisches Programm für Gruppen an, in dessen Verlauf diese Ausstellungen besucht werden können. Das Programm kann in einer kurzen oder in einer langen Version durchgeführt werden. Es ist besonders für Großgruppen geeignet und richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre und an Erwachsene. Wünschenswert sind gute Vorkenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus.

Weitere Informationen zu diesem Angebot als pdf oder unter fuehrungen(at)museum-blindenwerkstatt.de

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6. Geschichte in Bewegung

Kombinierte Bildungsangebote zu NS-Zeit, Erinnerungspolitik, Demokratieverständnis und vielfältiger Gesellschaft

Im Netzwerk "Geschichte in Bewegung" haben sich acht Einrichtungen der historisch-politischen Bildung zusammengefunden, um in ihrer Bildungsarbeit neue und gemeinsame Wege zu gehen. Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt ist eine dieser Einrichtungen.

Acht unterschiedliche dreitägige Angebote. Jede Sequenz ist einem Schwerpunktthema gewidmet und führt Ihre Schülerinnen und Schüler in mehrere Häuser. Drei Tage - drei Orte - drei Ansätze.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage von "Geschichte in Bewegung" unter:

www.geschichte-in-bewegung.de

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Ausstellung Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt © Gedenkstätte Deutscher Widerstand / Thomas Bruns
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Ausstellung Gedenkstätte Stille Helden © Gedenkstätte Deutscher Widerstand / Thomas Bruns
Gedenkstätte Stille Helden
Ausstellung Anne Frank Zentrum
Anne Frank Zentrum